Mobile- & Embedded-Entwicklung für NELAs Husten-Monitoring
Wir verstärkten das Team von BreatheLabs, lieferten native iOS- und Android-Apps für ihr Husten-Monitoring-Gerät und brachten die Hardware auf einen modularen und skalierbaren Weg.

Mobile- und Embedded-Entwicklung für ein Husten-Monitoring-Gerät
BreatheLabs, ehemals Carepath Technologies, ist ein Berliner Health-Technology-Unternehmen hinter NELA, einem Husten-Monitoring-Gerät samt begleitender App. Die NELA Care App erfasst Husten auf dem Smartphone oder zusammen mit dem NELA Home Gerät. Sie ist ein informierendes Tracking-Produkt, kein Medizinprodukt.
Das Unternehmen bereitete App und Gerät auf den Launch vor. Doch die Deadlines rückten näher und es wurde erfahrene Kapazität in Mobile und Embedded benötigt, um beides ohne Verzögerung voranzutreiben und die Architektur zukunftssicher zu gestalten.
So kamen unsere punktum Ingenieure ins Spiel. Auf der Software-Seite führten wir die nativen iOS- und Android-Apps bis zur Beta.
Auf der Hardware-Seite trieben wir den Wechsel weg von einem Hobby-Einplatinencomputer hin zu einer eigenen, modularen Platine für die Wiederverwendung in künftigen Produkten.
Wir arbeiteten als Team-Erweiterung neben dem internen Team und einem externen Entwicklungspartner und übernahmen dabei die volle Verantwortung für unsere Module.
Später wuchs die Zusammenarbeit weiter und punktum gestaltete und baute anschließend die App der nächsten Generation, welche das Team heute nutzt.


Herausforderung
- App und Gerät parallel launchbereit machen, während die Deadlines näher rückten
- Begrenzte interne Kapazität für Mobile und Embedded
- Ein Hobby-Einplatinencomputer, der nicht auf künftige Produkte skalierte

Lösung
- Erfahrene Mobile- und Embedded-Engineers direkt ins Team eingebunden
- Zwei native Apps in Swift und Kotlin, den Großteil davon bei uns
- Ein geplanter Wechsel auf eine eigene, modulare Platine mit neuem Prozessor

Ergebnis
- Eine App der nächsten Generation gestaltet und gebaut, jetzt anstelle von NELA im Einsatz
- Native iOS- und Android-Apps auf beiden Plattformen geliefert
- Eine Geräte-Architektur für einen eigenen, modularen Weg geplant, dann vom Kunden gebaut
Kapitel Eins: Zwei Native Apps für das Husten-Tracking
BreatheLabs brauchte die NELA Care App auf iOS und Android, mit einem kleinen Team und einem festen Zeitplan.
Also stellten wir einen erfahrenen Mobile-Entwickler zur Verfügung. Dieser arbeitete mit dem internen Team und einem externen App-Partner und trug den Großteil der Umsetzung auf beiden Plattformen.
Wir bauten die App als zwei native Projekte: iOS in Swift mit SwiftUI sowie Android in Kotlin mit Jetpack Compose.

Die NELA Care App erfasst Husten auf dem Smartphone über die Funktion Mobile Track oder gemeinsam mit dem NELA Home Gerät per Bluetooth Low Energy. Zudem führt sie Nutzer jedes alters sicher durch die Einrichtung des Geräts.
Die Hustenanzahl erscheinen auf klaren Diagrammen und ein persönliches Hustenprofil filtert den Husten anderer heraus, damit die Zählung genau bleibt.
Dazu kommen Atemübungen mit Audioplayer und Zeitplan, ein geführtes Onboarding sowie Benachrichtigungen, die Nutzer bei der Stange halten.
Eine Plattformübergreifende App veröffentlicht im App Store
Die NELA Care App ist jetzt in der Beta im App Store und bei Google Play. Sie unterstützt Deutsch und Englisch und richtet sich an ein älteres Publikum in Deutschland, den USA, Großbritannien, Australien und Indien.
Als informatives Tracking-Produkt trifft die App keine medizinischen Aussagen. Die Arbeit ging weiter Richtung offizieller Release. Es war ein Journal, eine Einführung für neue Nutzer sowie ein täglicher Fragebogen geplant.
Kapitel Zwei: Das Gerät auf Eine Eigene, Modulare Plattform Bringen
Das erste NELA Gerät lief auf einem Hobby-Einplatinencomputer. Um das zu ändern und ein tragbares, verlässliches Produkt zu entwerfen, startete das Team mit dem Entwurf einer eigenen Platine.
Hier half unsere Expertise von Grund auf bei der Planung und Komponentenauswahl mit Bedacht auf Modularität.
Die Platine wurde modular und wiederverwendbar ausgelegt, damit dasselbe Design weitere Geräte der Produktlinie tragen kann.
Das neue Gerät wurde tragbar und mit wiederaufladbaren Akkus entwickelt und ein neuer Prozessor ging in den Test.
Dann führten wir Gespräche mit dem Platinenhersteller über die Qualitätssicherung, um das Design produktionsreif zu machen.

Kapitel Drei: Die App der Nächsten Generation Gestalten und Bauen

Als das Produkt in die nächste Generation ging, wechselte BreatheLabs von NELA zu LungIQ. Wir übernahmen die Gestaltung der neuen App und baute sie für das Team.
Wir gestalteten und bauten vor allem die Funktionen, die den Alltag prägen: ein Journal, einen Kalender, ein neu gestaltetes Onboarding, einen täglichen Fragebogen und eine Übersicht mit Husten-Analytik.
Und diese App nutzt das Team anstelle von NELA heute.
Was Wir von der Mobile- und Embedded-Entwicklung Geliefert Haben
Native iOS App: in Swift mit SwiftUI gebaut, mit Husten-Tracking, Diagrammen und Geräteverbindung.
Native Android App: parallel in Kotlin mit Jetpack Compose gebaut, den Großteil von uns.
Geräteverbindung: Pairing und Datenübertragung per Bluetooth Low Energy, mit geführter Einrichtung in der App.
Gestaltung der App der Nächsten Generation: die neue LungIQ App, von punktum durchgängig gestaltet.
Engagement-Funktionen: Atemübungen mit Audioplayer und Zeitplan, Onboarding und Benachrichtigungen.
Persönliches Hustenprofil: Die App blendet Husten anderer aus, damit die Zählung des Nutzers genau bleibt.
Weg zur Eigenen Platine: Komponentenplanung, modulares Design und Prozessorauswahl für ein tragbares Gerät.
Feature-Aufbau der Neuen App: Journal, Kalender, neu gestaltetes Onboarding, täglicher Fragebogen und eine Übersicht mit Husten-Analytik.

Am schwersten war es, zwei native Codebasen zugleich als einzelner Entwickler zu tragen, während ein externes Team in einem anderen Rhythmus arbeitete. Die Funktionen auf iOS und Android gleichzu halten, war eine Challenge.
Das verlangte enge Abstimmung mit dem internen Team und dem App-Partner. Deshalb führten wir im Embedded-Team eine verteilte Arbeitsweise für Synchronität ein.
Die erste NELA App steht in beiden Stores in der Beta. Von dort führte die Arbeit weiter in die App der nächsten Generation, die wir auch gestalteten, während der Kunde die Geräteplanung in seinen eigenen Aufbau übernahm.
Was Sagt der Kunde?

„Punktums Experten für Mobil- und Embedded-Technologie sowie für KI haben sich nahtlos in unser Team integriert und die Verantwortung für wichtige Teile unseres Produkts übernommen: von der maßgeschneiderten KI-Implementierung über die iOS- und Android-Entwicklung bis hin zur Gerätekonnektivität und der Planung der Embedded-Hardware."
CTO Frederico Ponti, ehemals Carepath Technologies

Wie es für Breathlabs Weitergeht
Die ursprüngliche NELA Care App bleibt auf iOS und Android in der Beta. Das Team ist seither zu LungIQ gewechselt, dem Produkt der nächsten Generation mit der App, an der wir mitgewirkt haben.
Das v2-Gerät baute BreatheLabs mit punktums Planung selbst. Die modulare, tragbare Richtung aus der NELA Arbeit wies dem Produkt den Weg zu dieser nächsten Generation. Wir freuen uns, den Grundstein mitgelegt zu haben.
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