Engagiertes Unternehmen transformiert häusliche Pflege

Everon, ein finnisches Unternehmen, widmet sich der Entwicklung eines Fernüberwachungssystems für Patienten, die auf spezialisierte Pflege angewiesen sind. Seit der Gründung 2004 hat das Unternehmen bedeutende Fortschritte in diesem Bereich erzielt.

Everon ist bestrebt, innovative digitale Lösungen bereitzustellen, die die Lebensqualität von Patienten und Pflegefachkräften, die häusliche Pflege anbieten, verbessern. Ursprünglich auf den finnischen und schwedischen Heimpflegemärkten etabliert, haben sie ihre Dienstleistungen im Jahr 2019 auf das Vereinigte Königreich ausgeweitet.

Im Jahr 2020 schlossen sich Everon und unser Team zusammen, um ihr Angebot weiterzuentwickeln und die ambulante Versorgung zu verbessern.

Pflege rund um die Uhr - ein Kommunikationsnetzwerk für durchgehende Patientenüberwachung

Spezialisiertes Pflegepersonal arbeitet normalerweise nur an Wochentagen. Patient:innen, die persönliche Betreuung benötigen, sollten allerdings in Notfällen jederzeit Hilfe erhalten können. Daher ist es unerlässlich, eine Möglichkeit einzurichten, medizinisches Pflegepersonal außerhalb der regulären Arbeitszeiten zu erreichen.

Das Projekt zielte darauf ab, ein Kommunikationsnetzwerk aus Geräten weiterzuentwickeln, das Pflegekräfte unterstützt, Patienten zu überwachen und die jeweilige Pflegekraft in Notfällen 24/7 zu benachrichtigen.

Der Firmengründer musste ein zuverlässiges und autarkes häusliches Pflegesystem schaffen und aufrechterhalten, ohne die Einschränkungen sperriger Kabeltechnik.

Everons Projekt befand sich sechs Jahre lang in der Prototypenphase, und das Gerät war noch nicht ausgereift genug für den Markt. Doch das änderte sich, als sie auf unser Expertenteam trafen. Unsere Zusammenarbeit markierte einen Neubeginn für das Projekt. Wir waren entschlossen, Everon bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen ihr Projekt gegenüberstand, zu unterstützen.


Vorantreiben des Projekts durch vollständige Neugestaltung

Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit externen Beratern kam Everon mit einem bereits funktionierenden Produkt auf uns zu. Aufgrund einiger Teile, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten, und einer fehlenden Schlüsselfunktion war für die kommerzielle Umsetzbarkeit jedoch eine vollständige Neugestaltung erforderlich.

Wir sahen uns mit der Herausforderung konfrontiert, mehrere Dienstleistungen und Funktionen in ein benutzerfreundliches Design zu integrieren, das in verschiedenen medizinischen Umgebungen - wie Pflegeheimen, Betreuungseinrichtungen, ambulanten Pflegediensten und Krankenhäusern - genutzt werden sollte.

Folglich war es essentiell, alle Benutzerinteraktionen in wenigen intuitiven Tasten zusammenzufassen, mit denen wichtige Funktionen wie Alarm und Notruf ausgelöst werden können. Das Gerät benötigte ein einfaches Display, das die Betriebsstunden und die verbleibende Batterielebensdauer anzeigt. Darüber hinaus musste das Gerät sehr energieeffizient sein, die Zertifizierungsanforderungen erfüllen und langfristig zuverlässig funktionieren.

Einfach zu bedienendes Armband für Patient:innen in Verbindung mit einem Überwachungssystem-Hub

Die grundlegende Idee für das Gerät war bereits vorhanden – ein für Patient:innen tragbares Armband, das mit einem Hub gekoppelt ist und zusätzliche Funktionen wie Beschleunigungsmesser für Sturzerkennung, Alarme bei Bewegungslosigkeit und Erinnerungen für die Medikamentenverabreichung bietet.

Zusammen bilden das Armband und der Hub ein umfassendes Überwachungssystem für häusliche Gesundheitsassistenz und häusliche Pflegedienste.

Es gab jedoch noch viele Hürden zu überwinden, damit das Produkt die Anforderungen unseres Partners erfüllen konnte.

Viele Herausforderungen bringen viele Ergebnisse

Viele Faktoren mussten zu einem gut funktionierenden Ganzen zusammenkommen, um das Endprodukt zu schaffen.

Versorgungsengpässe durch kreatives Produktdesign überwinden
Everon sah sich aufgrund von Covid-bedingten Halbleiterkosten und Verfügbarkeitsproblemen bei Komponenten mit Versorgungsengpässen konfrontiert, die ihre Fähigkeit, das Produkt wie geplant herzustellen, beeinträchtigten. Um dieses Hindernis zu überwinden, nahmen wir Änderungen an der Produktarchitektur vor und ersetzten die fehlenden Komponenten durch neue, auf dem Markt verfügbare Bauteile.

Verlängerung der Batterielebensdauer zur Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften
Als wir mit der Arbeit an einem Prototyp begannen, musste die Batterie 12 Stunden lang halten. Wir erkannten jedoch die Notwendigkeit, die Lebensdauer auf 72 Stunden zu verlängern, ohne zusätzliche Batterien einzusetzen. Wir optimierten das Energiemanagement und sorgten dafür, dass die schwedischen und EU-Vorschriften eingehalten wurden, um diese Anforderung zu erfüllen.

Überkommen der begrenzten Dokumentation
Eine der größten Herausforderungen, denen wir uns gegenüber sahen, war das Fehlen detaillierter Produktspezifikationen. Trotz der Schwierigkeiten haben wir die Funktionsweise der Software und Hardware entschlüsselt und dabei eine umfassende Dokumentation erstellt.

Modernisierung der veralteten Infrastruktur
Wir hatten die Freiheit, uns mit der Infrastruktur des Produkts zu befassen und entdeckten dabei veraltete Teile und eine unzureichende Dokumentation. Um die Stabilität und Sicherheit des Produkts zu gewährleisten, überholten wir die veraltete Architektur.

Zusammenführung aller Komponenten für optimale Funktionalität
Nachdem wir die Probleme mit der Dokumentation und der Infrastruktur gelöst hatten, entwarfen wir eine neue Architektur, die eine nahtlose Gerätekonnektivität und einfache Aktualisierungen gewährleistet.  Darüber hinaus erhöhten wir die Akkulaufzeit erfolgreich auf zuverlässige 48 Stunden und arbeiten weiterhin an deren Verbesserung für zukünftige Versionen des Produkts.

Origon Hub - ein cloudbasiertes Kommunikationssystem zur Überwachung von Patient:innen in der häuslichen Pflege

Das Endprodukt unserer Bemühungen war ein IoT-Produkt namens "Origon Hub".

Die einfache Bedienung mit nur wenigen Tasten ermöglicht eine unkomplizierte Nutzung und beseitigt technologische Barrieren.

Die Lösung integriert drahtlose Kommunikationstechnologien wie Dual-SIM, WLAN und Bluetooth. Das Einrichten des Hubs ist dank der 'Press and Play'-Funktionalität einfach und ermöglicht eine schnelle Installation zusätzlicher intelligenter Sensoren und Wearables. Der Origon Hub kann sich mit bis zu 64 kabellosen Sensoren verbinden, und seine eigene App/Plattform bietet Überwachungs- und Alarmfunktionen.

Die Lösung ist auf Interoperabilität ausgelegt, mit einer offenen Plattform und APIs, die es ermöglichen, externe Geräte anzuschließen. Diese Funktion stellt sicher, dass die Hardware zukunftssicher ist und an sich verändernde Technologien angepasst werden kann. Ohne zentrale Schwachstelle gewährleistet der Hub Zuverlässigkeit und kann Personen in Echtzeit orten.

Solide Grundlage für weiteren Fortschritt

Sie können Origon Hub sowie andere Everon-Lösungen unter https://everon.se/ einsehen.

Wir sind stolz auf unsere kontinuierlichen Bemühungen, die Fähigkeiten des Produkts zu verbessern und damit Everon zu unterstützen, eine bessere Versorgung und Behandlung für Patient:innen zu Hause und im Krankenhaus anzubieten.

Angewendete Technologien und Integrationen

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